Das iberische Pferd

Wer einen temperamentvollen, treuen Stierkämpfer zum Freund möchte ist hier an der richtigen Adresse. 

Iberische Pferde  zeichnen sich durch ihre Eleganz, Erhabenheit in Kombination mit einem feurigen aber liebenswerten Temperament aus. Andalusier werden landläufig die Pferde bezeichnet, die  ihren Ursprung in Spanien haben.  Man unterscheidet dabei  den reinrassigen Spanier, „Pura Raza Espanola“, Lusitanos, die Cartujanos, oder Alter Real, zwei besonders edle Zuchtlinie, sowie den Andalusier, der auch mit weiteren Pferderassen gekreuzt sein kann.

Ursprünglich wurden die iberischen Pferde als „Hütepferd“, zum Zusammentreiben und sortieren der Rinderherden sowie für den Stierkampf gezüchtet, der sich als sehr schnelles, wendiges, und arbeitswilliges Pferd auszeichnet. Im Reitsport sieht man sie daher häufig in der Disziplin „Working Equitation“, in der die Fähigkeiten für die traditionelle Rinderarbeit gemessen werden. Auch als Showpferde sind die gelehrigen Iberer sehr begehrt, und zunehmend werden sie auch im Dressursport erfolgreich eingesetzt.

Die Iberer wurde bereits im Altertum zur Veredlung der schweren Pferderassen  Europas eingekreuzt, ihr Erbe findet sich z.B. im Lipizzaner, dem Friesenpferd und vielen anderen europäischen Warmblütern wieder.

Wussten Sie übrigens, dass der Iberer als ein sogenanntes „Ein-Mann Pferd“ gilt, das seinem Besitzer ein Leben lang in Treue verbunden ist?  Ein Stierkämpfer mit Herz.